Pflegeversicherung

Weitere Leistungen und unsere Angebote

Verhinderungspflege:

Jeder, der schon einmal die Pflege und Betreuung eines Angehörigen übernommen hat, weiß, welche Belastungen auf einen zukommen. Man ist persönlich den ganzen Monat gebunden und an eine eigene Auszeit, wie z.B. Urlaub oder Krankheit, ist gar nicht zu denken.
Doch hier gibt es Hilfe! Wenn die Hauptpflegeperson an der Durchführung der Pflege verhindert ist und der pflegebedürftige Mensch seit mindestens sechs Monaten im häuslichen Bereich gepflegt wurde, gewährt Ihnen die Pflegekasse einen Zuschuss von 1550,- € für eine Ersatzkraft.
Diese Leistung ist für max. 4 Wochen pro Kalenderjahr begrenzt. Die Ersatzkraft darf in diesem Falle nicht bis zum zweiten Grad verwandt sein. Sie müssen die Pflegekasse vor Beginn der Verhinderungspflege über mögliche Kosten und die Art der Vertretung informieren. Die Verhinderungspflege kann auch über das Jahr verteilt stundenweise erbracht werden.
Ein zugelassener Pflegedienst kann die entstehenden Kosten direkt mit der Pflegekasse abrechnen.

Gerne erstellen wir Ihnen einen unverbindlichen und individuellen Pflegeplan.

Tagespflege:

In Einrichtungen der Tagespflege können pflegebedürftige Menschen über den Tag betreut werden und kehren abends nach Hause zurück. Die meisten dieser Angebote richten sich an demenziell Erkrankte und sind auf die Bedürfnisse gut eingerichtet.
Diese Angebote können Sie tageweise buchen.
Fahrdienste können die notwendige Beförderung auf Wunsch übernehmen.
Die Kosten können in Höhe der Pflegestufe nach den Höchstbeträgen der häuslichen Pflege mit der Pflegekasse abgerechnet werden.
Es besteht die Möglichkeit, die Tagespflege mit der häuslichen Pflege zu kombinieren. Hierbei erhält man nochmals einen Zulage von bis zu 50 % von der Pflegekasse.

Hausnotruf:

Der Hausnotruf gibt vor allem Menschen, die alleine leben, die Sicherheit, dass ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann. Ein kleines Funkgerät am Handgelenk oder zum Umhängen verbindet auf Knopfdruck mit der Leitstelle der Hilfsorganisation.
Bei dieser sollte man einen Schlüssel hinterlegt haben, um keine Verzögerung im Notfall in Kauf zu nehmen.
Die Technik entwickelt sich auch hier stets weiter, manche Geräte lassen sich mit Brandmeldern oder Sturzsensoren koppeln.
Bitte teilen Sie dem Anbieter mit, dass eine Pflegestufe vorliegt. In diesem Fall übernimmt die Pflegekasse einen Teil der Kosten.
Unsere Erfahrung zeigt, dass besonders Angehörige, die nicht dauerhaft anwesend sein können, deutlich beruhigter sind durch das Vorhandensein eines Notrufes.


Hilfsmittel:

Von A-Z sind wir Ihnen bei der Beschaffung von Hilfsmitteln behilflich. Sei es bei der erforderlichen Umgestaltung des Wohnraumes, der Beschaffung von Hilfsmitteln wie Pflegebetten oder Rollstühlen, oder der Versorgung mit Inkontinenzprodukten.

Hierfür arbeiten wir eng mit

  • Ärzten (wir besorgen auf Wunsch Rezepte, recherchieren auch seltene Hilfsmittelpositionsnummern in den Datenbanken)
  • Krankenkassen (wir bieten Hilfe bei Schriftverkehr und Beantragungen an)
  • Sanitätshäusern (wir kennen die richtigen Ansprechpartner, helfen beim Erstkontakt und erstellen zusätzliche Erhebungsbögen zur korrekten Belieferung, z.B. bei Spezialmatratzen)
  • Großhändlern (wir bestellen Ihre Einlagen/Slips/o.ä., passen Ihre Inkontinenzprodukte zuvor dem tatsächlichen Bedarf an, stellen kostenlose Probematerialien zur Verfügung, bekommen durch Großhändlerbestellung für Sie kostengünstige Einkaufspreise)
  • oder Handwerkern für einen nötigen Umbau (wir wissen, dass es häufig kleinere Maßnahmen sind, die Ihr Leben in den eigenen vier Wänden verbessern können, wie z.B. breitere Türen, Haltegriffe, Rampen, ect. zusammen.

Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um Ihre Hilfsmittel.